Aufgabe 09 (06.12):
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MISSVERSTÄNDNISSE a) Bitte lesen Sie das Kapitel 8 (2.2.3.) des Dresdner Kursbuches und b) den Text von Alice Hoi aus Vietnam c) Antworten Sie dann auf die Frage: Waren Sie auch schon einmal in folgender Situation: Sie haben sich mit einem Menschen aus einer anderen Kultur unterhalten. Die Sprache machte Ihnen keine Probleme, Sie konnten sagen, was Sie sagen wollten. Trotzdem gab es ein Missverständnis, hat Sie der andere oder haben Sie den anderen nicht richtig verstanden. Der Text von Alice Hoi liefert uns ein Beispiel. Wo liegen hier die Probleme? Warum kommt es zu Missverständnissen? Versuchen Sie sich auch an eigene Situationen und an Gespräche zu erinnern. Beschreiben Sie die Situation genau und überlegen Sie, auf welchen Ebenen die Ursachen für das Missverständnis liegen könnten. Begründen Sie bitte Ihre Entscheidung! |
| n° | Tandem Lyon |
| 01 | Gwendoline Amate
Guillaume Szewczyk
Erstens kennen wir noch immer keine Ausländer, zweitens sind wir der Meinung, dass die regionalen Unterschiede nicht so bedeutend sind, dass sie zu Missverständnissen in einer Unterhaltung führen können. |
| 02 | Thomas Beaumont
Pierre Veyrat Thomas ging einmal in Deutschland mit einer deutsche Freundin zum Unterricht. Sie gab ihm ein Stück Brot. Thomas dachte, dass das für das Mittagessen sei. Aber sie gab es ihm, damit er es in der großen Pausen essen sollte.
Ein Schultag ist nämlich sehr lange. Die deutschen Schüler müssen etwas essen, um den Vormittag durchzustehen. Sie essen nichts Süßes, sie essen einen Sandwich. |
| 03 | Valentin Bonnard Pierre-Antoine Roux Seit Anfang des Schuljahres analysieren wir verschiedene Kulturen, die uns umgeben. Wir stellen Unterschieden in den Werten, in den Gewohnheit fest. Das ist ganz selbstverständlich, und wir akzeptieren das. Trotzdem gibt es manchmal Missverständnisse. Der Text von Alice zeigt, dass unterschiedliche Gewohnheiten in anderen Kulturen zu seltsamen Situationen führen können. Andreas und sein Gastgebe haben unterschiedliche Zeitbegriffe. Beide denken, dass sie sich richtig verhalten. Jedoch sind ihre nicht dieselben. Pierre Antoine: Ich erinnere mich an eine Situation, die ich erlebt habe: Ich unterhielt mich einmal mit einem marokkanischen Freund. Er war erst seit ein paar Monaten in Frankreich. Wir haben über das Thema 'Kulturunterschiede' gesprochen. Er hat die Situation in Marokko geschildert. Jedoch war er sehr vorsichtig. Er sprach nicht sehr laut und er schaute um sich. Er wollte nämlich nicht, dass andere Marokkaner hörten, was er sagte. In Marokko muss man der König verehren und man kann Problemen bekommen, wenn man laut sagt, was man meint.Ich war darüber sehr erstaunt. In Frankreich können wir immer offen sagen, wenn wir mit etwas nicht zufrieden sind oder nicht. Valentin: Ich habe einen algerischen Freund. Eines Tages dikustierten wir zusammen und ich habe ihm einen kleinen freudlichen Klaps auf die Backe gegeben, um ihnnzu necken. Sofort hat er mir gesagt, das nie wieder zu machen. Er hat mir erklärt, dass dies Geste eine ganz andere Bedeutung in Algerien hat. Sie ist nämlich demütigend und unehrenhaft für den Menschen, der den Klaps bekommt. Er hat mir gesagt, dass das schlimmer sei, als jemanden zu schlagen.
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| 04 | Marie Briere Alice Koechlin
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| 05 | Christophe Bultel Remi Darricau
Der Text von Alice Hoi aus Vietnam liefert uns ein Beispiel von kulturellen Missverständnissen. Andreas ist Deutscher. Er ist gerade in Vietnam für seine Arbeit. Ein vietnamesischer Arbeitskollege lädt ihn zum Mittagessen ein. Andreas geht also (was für einen Europäer normal ist) gegen halb eins zu seinem Kollegen. Wenn man in Europa jemanden zum Essen einlädt, bereitet man meistens den Tisch und das Essen vor, damit alles fertig ist, wenn der Gast kommt. In Vietnam scheint es nicht so zu sein. In der Tat ist Andreas überrascht, um halb fünf immer noch nicht gegessen zu haben. Als das Essen endlich anfängt, ist er sehr froh : der Mann und seine Frau sind sehr gastfreundlich und geben ihm reichlich zu essen. |
| 06 | Pierre Charles Claire Lâm
Mit dem Beispiel von Alice Hoi wird zunächst besonders deutlich, dass der Deutsche und die Vietnamesen ganz verschiedene Lebensgewohnheiten haben.
Sobald der Deutsche bei seinem vietnamesischen Kollegen ankommt, ist er überrascht und verwirrt, weil sein Gastgeber ihm die Tür noch im Schlafanzug öffnet.
Der Europäer ist außerdem überhaupt nicht daran gewöhnt, mehr als drei Stunden lang zu warten, bevor das Essen beginnt. Und schließlich hatte er wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass das Essen so lang (von 16 Uhr 30 bis 22 Uhr) dauern könnte.
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| 07 | Claire De Bodman
Blandine Robet
Der Text zeigt uns, dass sich die verschiedenen Kulturen sowohl in ihren Lebensstilen als auch in ihrer Sprache unterscheiden. Wie haben bereits festgestellt, dass in der INSA die Ausländer, genau wie wir, oft unter sich bleiben. Deshalb haben wir mit ihnen nicht viel Kontakt und das bedeutet, dass wir Unverständnis- und Ausschlussgefühle haben. |
| 08 | Claire Dhaussy
Lucie Remy
Dieser Text zeigt uns, dass kulturelle Konflikte nicht nur von Sprachschwierigkeiten kommen, sondern auch von Kulturellen Unterschieden. |
| 09 | Emilie Guinot
Elodie Navarro
Der Text zeigt uns, dass Kulturen sehr unterschiedlich sein können. Die zwei Männer verstehen die Sache andersartig, insbesondere was die Anstandsregeln betrifft. |
| 10 | Morgane Jaeger Emilie Léone
Wenn wir uns mit Menschen aus einer anderen Kultur unterhalten, kann es zu Missverständnisse kommen, selbst wenn wir keine grammatischen Probleme oder Wortschatzprobleme haben. Das rührt daher, dass wir nicht die gegenseitigen Bräuche kennen. Wir machen oder sagen etwas aus Freundlichkeit, oder weil es uns angemessen erscheint, und unser Partner versteht das nicht so, wie es gemeint war. Er es als unhöflich empfinden, und meinen, dass wir nicht nett sind, und wir verstehen das nicht auf Anhieb! |
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Alexandre Minso Emeline Mongellaz
Der Text von Alice Hoi liefert uns ein eigenartiges Missverständnis zwischen einem Deutscher und einem Vietnamesischen Ehepaar. Darin kann man sehen, dass die Sprache nicht immer die größte Barriere darstellt. Die Verhaltensregeln und die Traditionen wechseln von Land zu Land. Viele Problemen kommen in diesem Text zur Sprache: es gibt Unterschiede bezüglich der Essenszeiten, der Dauer und besonders der Art und Weise der Verabschiedung. |
| 12 | Quentin Sauvagnat
Romain Seigneuret
Keiner von uns beiden hat bisher eine solche Situation erlebt, wahrscheinlich, weil wir noch nicht mit einer von der unsrigen sehr unterschiedlichen Kultur in Kontakt gekommen sind. |