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Tandem Lyon |
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Gwendoline Amate
Guillaume Szewczyk
Auf den ersten Blick haben wir den Eindruck, dass Französisch eine Sprache mit hohem Kontextbezug ist.
Frankreich ist nämlich ein literarisches Land, wo viele berühmte Autoren geboren wurden. In ihren Werken findet man viele Wortspiele, verschiedenen Sprachebenen und eine sehr bildreiche Sprache .
Außerdem hängt die Benutzung der Wörter von dem Kontextab. Zum Beispiel benutzen Jugendliche weniger Wörter und kürzere Sätze, so dass deswegen sogar deren Eltern sie nicht verstehen können.
Andererseits war Französisch die internationale Sprache, weil es einen sehr reichen Wortschatz hat. Jedes Wort hat eine genaue Bedeutung, im Unterschied zur englischen Sprache. Zum Beispiel hat "nice" sehr viele Bedeutungen, während wir auf französisch"beau", "joli", "super" usw haben
Schließlich sind wissenschaftliche Texte in unserer Muttersprache sehr verständlich aber sobald es sich um Literatur handelt, bezeichnen wir unsere französischen Kommunikationsgewohnheiten als Kommunikation mit hohem Kontextbezug.
Anmerkung:
Bitte behaupten Sie keinen Unsinn! Die englische Sprache hat einen reicheren Wortschatz als die französische und weniger Mehrdeutigkeiten, wobei es diese in jeder Sprache gibt!
ex: "beau" (Petit Robert):
Qui fait éprouver une émotion esthétique, qui plaît à l'œil (opposé à laid) une belle maison
Qui fait naître un sentiment d'admiration ou de satisfaction (opposé à mauvais, médiocre). un beau talent
Qui est très satisfaisant, très réussi dans son genre (des choses qu'on peut voir ou constater). Une belle salade,
Qui est grand, nombreux, important. Un beau poulet.
Mauvais, vilain. Une belle coupure
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| 02 |

Thomas Beaumont
Pierre Veyrat
Wir würden die französischen Kommunikationsgewohnheiten eher als Kommunikation mit hohem Kontextbezug bezeichnen.
Der Kontext ist sehr wichtig für uns.
Im Alltag sprechen wir sehr nuancenreich. Wir benutzen Ironie, oft mit ernsten oder witzige Untertönen, selbst wir es nicht mehr bemerken. Der Sinn unserer Sätze hängt von der Art ab, wie man spricht. Oftmals interpretieren wir etwas, was jemand sagt, nicht richtig, weil er nicht mit nuancenreich genug gesprochen hat.
Und der Humor des Französischen basiert oft auf dem Ton der Stimme.
Mit unseren Freunden sprechen wir auch nicht so wie mit unserer Familie oder mit Fremden, wie in England zum Beispiel, wo man nur "you" benutzt, wenn man sich an eine Person wendet, die man nicht kennt.
Außerdem drücken wir uns auch mit Gesten aus, mit Gesichtsausdrücken usw...
Wir sind sehr expressiv, obwohl in einigen Regionen Personen leben, die sich auf einen hohen Kontextbezug beziehen.
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| 03 |

Valentin Bonnard
Pierre-Antoine Roux
Spontan würden wir unsere muttersprachlichen Kommunikationgewohnheiten als Kommunikation mit hohem Kontextbezug bezeichnen.
Die französische Sprache ist eine romanische Sprache wie italienisch oder spanisch. In diesen Sprachen werden Gedanken oft mit Hilfe von Gesten ausgedrückt. Die Italiener werden dafür oft karikiert.
Wir brauchen in unserer Muttersprache eine Menge von Wörtern, um eine Idee auszudrücken.
Außerdem besitzt jedes Wort eine genau Bedeutung. Die Kommunikation ist also explizit und es gibt nicht viel Raum für eine Interpretation. Doch es ist leicht, auf französisch Wortspiele zu machen: viele französische Bühnenautoren benutzen Wortspiele in ihren Theaterstücke: Moliere ("Der Geizige" zum Beispiel), Feydeau, usw.
Die Intonation ist im Französischen auch ziemlich wichtig, um Gefühle ausdrücken oder Fragen zu stellen, aber sie ist nicht so wichtig wie im Chinesischen zum Beispiel
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Daraus folgt, dass wir die französische Sprache als Kommunikation mit niedrigem Kontextbezug bezeichnen.
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| 04 |
Marie Briere
Alice Koechlin
Unserer Meinung nach ist die französische Kultur weniger an den Kontext gebunden als viele andere Kulturen. Die Intonation ist nämlich nicht sehr wichtig : sie ändert nicht den Wortsinn, auch wenn es den Sinn einesSatzes manchmal verändern
kann, zum Beispiel : "Ca va bien ?" bedeutet nicht "Ca va bien !". Manche Wörter sind alltäglicher als andere und man kann. nicht alle Wörter in unterschiedlichen Situationen verwenden
In England sagt man "you" zu einem Lehrer , während man in Frankreich einen Unterschied macht , ob man jemanden duzt oder siezt, je nadhdem ob er ein Freund oder eine Person ist, die man respektiert. Hier gibt es also einen Unterschied in den Kommunikationsgewohnheiten, die problematisch für einen Ausländer werden können.
Diese Aspekte sind aber nicht sehr überzeugend: Wenn man die chinesische Kultur analysiert , versteht man, dass für sie der Tonfall sehr wichtig für das Verständnis ist. Viele Tön klingen für uns gleich, obwohl sie nicht gleich ausgesprochen werden und sie also nicht das Gleiche bedeuten. Die französischen Kommunikationgewohnheiten haben einen kleinen Kontextbezug, aber viel weniger als andere Kulturen auf der Welt.
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| 05 |
Christophe Bultel
Remi Darricau
Die Unterschiede zwischen einer Kommunikation mit hohem Kontextbezug und einer mit niedrigem Kontextbezug sind leicht zu erkennen, wenn man ins Ausland fährt. Unsere Lebenserfahrung zeigt uns nämlich, dass es sehr schwierig ist, eine Kommunikation mit hohem Kontextbezug zu verstehen, wenn wir uns unter Ausländern befinden.
Wenn wir im Ausland sind verstehen wir sehr gut einen Dialog zwischen zwei Personen, die in der Verwaltung arbeiten, während wir ein Gespräch zwischen zwei Jugendlichen nicht oder nicht ganz verstehen werden.
Dies Feststellung ist normal. Die Jugendlichen benutzen eine Kommunikation mit hohem Kontextbezug, der von dem Fernsehen, dem jugendlichen Stil und den Gewohnheiten abhängt. All das bezieht sich auf die Kultur des Landes.
Aber in der Schule lernen wir diesen Aspekt der Kultur nicht. Deshalb verstehen wir nicht die Jugendlichen, wenn wir ins Ausland fahren.
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| 06 |
Pierre Charles
Claire Lâm
In unserer Kultur hat eine Kommunikation einen niedrigen Kontextbezug in einigen Bereichen. Jedoch werden wir sehen, dass wir manchmal in anderen Bereichen auch von einer Kommunikation mit hohem Kontextbezug sprechen können.
Wir können von "niedrigem Kontextbezug" sprechen, weil andere Kulturen wie z.B die asiatischen viel mehr Kontextbezug in ihrer Kommunikation haben. Zum Beispiel hat ein japanisches Wort viele Bedeutungen, die von dem Kontext und von dem Satz abhängen. Um so ein Wort zu übersetzen, brauchen wir viele Wörter im Französischen (manchmal fast einen Satz).
Wir können auch von "hohem Kontextbezug" sprechen, weil es auch französische Wörter gibt, die mehrere Bedeutungen haben. Man kann zum Beispiel an das Wort "Esel" denken. Wenn man sich auf einem Bauernhof befindet, versteht man sehr leicht, dass das Wort "Esel" das Tier meint. Aber wenn man sich in einem ganz anderen Kontext befindet, z.B. unter Freunden, dann kann das Wort "Esel" eine dumme Person bezeichnen.
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| 07 |
Claire De Bodman
Blandine Robet
Die französische Sprache ist unserer Meinung nach eine Sprache mit hohem Kontextbezug. Der Ton, Gesichtsausdrücke, Gesten und die Stimme nehmen einen wichtigen Platz in Unterhaltungen ein. Wir illustrieren es anhand einiger Beispiele :
Ein Satz hat überhaupt nicht denselben Sinn, wenn jemand etwas in einem ironischen Ton, oder zum Beispiel mit Gefühl sagt. Der Ton gibt dem Satz einen anderen Sinn.
Der Gesichtsausdruck ändert auch den Sinn. Wenn jemand mit einem schrecklichen Gesicht sagt, dass seine Hause brennt, reagiert man nicht in der selben Weise, als wenn er es mit einem lachenden Gesicht gesagt hätte. Der Gesichtsausdruck sagt dem Empfänger, ob es sich um einen Witz handelt oder nicht.
Die Gesten und die Stimme arbeiten zusammen. Wenn wir uns mit jemandem am Telefon unterhalten, können wir nur den Ton hören. Ein wichtige Telefongespräch ist selten, weil es schwierig ist, jemanden von etwas zu überzeugen, wenn man ihn nicht sieht. Die Gesten Teil des Gesprächs. Wir können jedoch wichtige Gespräch am Telefon haben, dann gewinnt die Stimme an Bedeutung.
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| 08 |
Claire Dhaussy
Lucie Remy
Unserer Meinung nach sind die französischen Kommunikationsgewohnheiten eine Kommunikation mit hohem Kontextbezug.
Der französische Humor basiert vor allem auf der Betonung. Oft sagt man das ganze Gegenteil von dem, was man wirklich denkt. Nur die Betonung erlaubt dem Gesprächspartner, die Ironie und den Sarkasmus zu verstehen. Eine Person, die nicht auf die Intonation achtet, könnte uns leicht missverstehen.
Außerdem steht die Sprache der Jugendlichen in einem hohen Kontextbezug. Jugendlichen benutzten kleine Wörter, die keinen richtigen Sinn haben, aber die eine neue Bedeutung in der sprachlichen Kommunikation bekommen haben. Zum Beispiel benutzen wir sehr oft Wörter mit umgekehrten Silben oder Ausdrücke wie "voilà quoi" (das heißt "das ist alles") Um diese Wörter zu verstehen, muss man dieselben kulturellen Referenzen haben.
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| 09 |
Emilie Guinot
Elodie Navarro
Wenn wir sprechen, sprechen wir auch mit dem Körper . Wenn wir uns durch Gebärden verständigen, ist der Zusammenhang sehr wichtig.
Ein Satz kann mehrere Bedeutungen haben. Und wenn wir sprechen, sagen wir nicht immer, was wir denken.
Zum Beispiel benutzen wir Ironie oder Metaphern.
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Morgane Jaeger
Emilie Léone
Wir finden, dass die Kommunikation vom Kontext abhängt. Was wir sagen, oder die Gesten, die wir machen, haben nicht die gleiche Bedeutung in unterschiedlichen Situationen . Manchmal bedeutet etwas gerade heraus nichts, wenn die Situation eine andere ist. Das sind Kodex, die wir natürlich benützen.
Wir können auch nicht über alle Themen lachen, einige könnten darüber verärgert sein (über das Körpergewicht eines Jugendlichen, das Alter einer Frau), oder es könnte unpassend sein (schlechte Witze, bestimmte politische Situationen). Es hängt dann manchmal von dem Ansprechpartner ab.
Wenn uns jemand Blumen sendet, kann das Verschiedenes bedeuten. Zum Beispiel will uns jemand zum Geburtstag gratulieren oder gute Besserung wünschen oder uns zum Abendessen einladen...
Wenn jemand sagt, dass er dir schreiben wird, ist es ähnlich. Wenn es nach einem Vorstellungsgespräch passiert, bist du eher beunruhigt, aber wenn das ein Elternteil ist, bist du froh und du weißt, dass er an dich denkt.
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Alexandre Minso
Emeline Mongellaz
In Frankreich ist das regional verschieden und umso verschiedener wird das zwischen Ländern sein. Die Menschen benutzen ihre Hände, die Gespräche sind unterschiedlich schnell oder langsam. Gewisse Personen sprechen mit ausgeprägter Betonung oder mit Akzent, was das Verständnis nicht erleichtert.
Zudem hängt die Kommunikation wieder vom Kontext ab. Man benutzt nämlich nicht denselben Wortschatz je nachdem, ob wir uns im Familienkreis befinden, mit den Freunden zusammen oder auf der Arbeit sind. Wenn wir in einem Freundeskreis sind, verwenden wir manchmal mehr Gesten als Wörter, um uns verständlich zu machen, zum Beispiel die Augen, die Augenbrauen, den Mund usw. Ein Kodex existiert zwischen Personen einer selben Gruppe. Einfache Gesichtsausdrücke können Anderen Ideen übermitteln.
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Quentin Sauvagnat
Romain Seigneuret
Quentin
Ich persönlich würde die französischen Kommunikationsgewohnheiten als "Kommunikation mit niedrigem Kontextbezug" bezeichnen. Und die deutsche, sowie die italienische, ebenso. Ich würde tatsächlich sagen, dass es für einen Ausländer relativ einfach ist, sich in irgendein Gespräch einzumischen und sich mit Einheimischen zu unterhalten, insofern er linguistisch die Sprache beherrscht, ohne besondere Vorkenntnisse von der Geschichte bzw. der Kultur zu haben.
Alles, was gesagt werden muss, wird in der Regel tatsächlich auch gesagt, so dass es nicht zu Missverständnisse kommen kann. Und wenn es doch zu Missverständnisse kommen sollte, ist das oft auf einen Mangel an Genauigkeit zurückzuführen...
Romain
Natürlich ist der Kontext sehr wichtig in einem Gespräch, diese Wichtigkeit hängt aber auch von den Gesprächspartnern ab.
Zum Beispiel kommunizieren zwei Erwachsenen nicht wie zwei Jugendliche. Man benutzt nicht die gleiche Codes, um sich zu verabreden. Der Wortschatz ist auch anders und hängt von der Region ab. Der Wortschatz unterliegt auch Trends, weil wir oft durch Medien und den Film beeinflusst werden.
Man sollte sich auch an seinen Gesprächspartner anpassen. Zum Beispiel werde ich über Mathematik nicht in der gleichen Weise mit meiner kleinen Schwester oder mit meinem Mathematiklehrer sprechen.
Die Kommunikationsgewohnheiten sind sehr unterschiedlich. Im Ausland gibt es auch Unterschiede. Die Gespräche der Jugendlichen dort zu verstehen, ist nicht einfach, weil sie auch verschiedene "Dialekte" wie wir haben. Es kann übrigens schon zu Verständigungsschwierigkeiten zwischen Jugendlichen aus dem eigenen Land geben.
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