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Aufgabe 06 (15.11):

NATIONALKULTUREN

a) Bitte lesen Sie das Kapitel 7 des Dresdner Kursbuches
Schauen Sie sich dann die zwei Abschnitte über Individualismus/Kollektivismus
und über Makulinität/Feminität etwas genauer an.

b) Antworten Sie dann auf die Frage:

Wie würden Sie - auf einer Skala von 1 - 100 - die Ihnen wichtigen Werte zuordnen:

SKALA A: Kollektivismus (1 Punkt) versus Individualismus (100 Punkte)
SKALA B: Maskulinität (1 Punkt) versus Feminität (100 Punkte)

Tandem Lyon
01
Gwendoline Amate
Guillaume Szewczyk



Gwendoline Amate:

Kollektivismus (25 Punkte) versus Individualismus (75 Punkte)

Für mich und meine Verwandte ist es eine wichtige Qualität, unabhängig und selbständig zu sein. Natürlich sind gute Beziehungen mit den anderen und Respekt vor älteren Leuten ,Höflichkeit, usw, Werte, die notwendig sind, um sich in der Gesellschaft gut zu fühlen.

Als ich in der Grundschule war, musste ich nämlich allein frühstücken, mich allein anziehen, mein Zimmer aufräumen, meine Hausaufgaben machen... Seitdem bin ich sehr selbständig, wahrscheinlich zu viel, heute habe ich tatsächlich noch Schwierigkeiten, mit anderen zu arbeiten. Ich kann mir vorstellen, dass es auch für mich schwer gewesen wäre, mit einer unbekannten Mitbewohnerin zu wohnen... Als Ingenieurin finde ich es besonders wichtig, fähig zu sein, mit einer Gruppe an Projekten zu arbeiten...

Deshalb bin ich "stolz" auf meiner Erziehung, obgleich probiere ich immer wieder versuche, mit anderen Kompromisse zu schließen.

Maskulinität (25 Punkte) versus Feminität (75 Punkte)

Ich zweifle nicht daran, dass Maskulinität kein wichtiger Wert in meiner Familie ist...aber man kann nicht wirklich sagen, dass wir Feministen sind !

Zwar ist es für uns notwendig, dass sich sowohl der Vater als auch die Mutter um Kinder und Haus kümmern. Ich verstehe auch nicht, warum Männer nicht empfindlich "sein sollten", Kinder können verstehen, dass sie aus einer Liebesgeschichte hervorgegangen sind und wie kann man von Liebe ohne Empfindung sprechen?! Es ist auch wichtig, in der Arbeit gleichgestellt zu sein, so dass Frauen und Männer mit dem gleichen Lebenslauf die gleiche Stelle haben können und zwar auch in der Politik. Aber ich würde nicht einen " großen Anteil von Frauen in gewählten politischen Ämtern" befürworten, weil mehr Männer sich für Politik interessieren und das wäre außerdem eine positive Diskriminierung !

Ich bin natürlich dagegen, das kann die 25 Punkte erklären.


Guillaume Szewczyk:

Kollektivismus (1 Punkt) versus Individualismus (100 Punkte): 30 Punkte

In unserer Gesellschaft sagen uns die Lehrer und die Eltern, dass wir Erfolg haben sollen. Dafür müssen wir besser als anderen sein . Aber es gibt auch Sachen, die kollektivistisch sind . Zum Beispiel die Sozialversicherung, die es Kranken eine Pflege ermöglicht. Viele Personen sind in Vereinen organisiert, die soziale Probleme angehen. Und ich glaube , dass die Solidarität wichtiger ist als der Ehrgeiz.

Maskulinität (1 Punkt) versus Feminität (100 Punkte): 50 Punkte

&xnbsp; Im Allgemeinen haben heutzutage Männer noch immer bessere Gehälter und eine bessere Arbeit als Frauen, selbst wenn sie die selben Erfahrungen und die selben Diplome haben. Die Vielfalt ist bereichernd und ich glaube , dass wir gleichgestellt sollen sein sollten , und eine Arbeit je nach unseren Fähigkeiteg und unserem Willen haben sollten .
02
Thomas Beaumont
Pierre Veyrat
14.11. 23 Uhr 25

Kollektivismus (1 Punkt) versus Individualismus (100 Punkte):

Es hängt ab, von welchem Betrieb wir sprechen.

Bei ihrer Arbeit sind die Leute eher individualistisch (90 Punkte). Sie wollen immer eine bessere Stelle erreichen. Die, die Ehrgeiz haben, denken nur an ihre Karriere. Die anderen, besonders die, die im öffentlichen Dienst arbeiten, wollen nur wenig arbeiten.

Es ist seltsam, Personen zu treffen, die sich um das Unternehmen und die Kollegen Sorgen machen.

Aber mit ihrer Familie sind die Franzosen oft mehr kollektivistisch (40 Punkte). Die Familie ist sehr wichtig für die Franzosen und sie sind entschlossen, ihr zu helfen.

15.11. 09 Uhr 39 ( der Kurs beginnt um 10h 00!)

Maskulinität (1 Punkt) versus Feminität (100 Punkte): 60 Punkte

Eine weibliche Gesellschaft ist sehr gut zur Vorbeugung. Die Leute müssen erzogen werden. In einer Gesellschaft sollen wir die Anderen respektieren. Das geht nicht, wenn wir ein Land mit Gewalt kontrollieren. Die Erziehung ist also wichtig.

Aber wir sind Menschen. Eine weibliche Gesellschaft ist vielleicht ein bisschen naiv. Wenn zu viele Menschen von der Gesellschaft profitieren, geht eine naiv Gesellschaft nicht mehr. Gegen andere bedrohliche Länder muss ein Land stark und realistisch sein. Wir fangen mit der Erziehung an. Aber wenn wir Stärke und Dominanz benutzen müssen, dürfen wir nicht zögern.
03
Valentin Bonnard
Pierre-Antoine Roux

Maskulinität (1 Punkt) versus Feminität (100 Punkte): 40 Punkte

Die Franzosen haben Fortschritte gemacht. Die Männlichkeit ist nicht mehr so stark wie vor vierzig Jahren. Es gibt davon mehrere Zeichen:

Die großen Religionen weisen darauf hin, dass sich die Geschlechter ergänzen. Außerdem denken die meisten Franzosen, dass die internationalen Konflikte durch Verhandlungen und das Aushandeln eines Kompromisses gelöst werden sollten. Dies ist der Fall für den israelisch-pälestinischen Konflikt. Andererseits besetzen die Frauen heute Funktionen, die es möglich machen, dass der künftige französische Staatspräsident vielleicht eine Frau sein wird.

Jedoch ist die französische Gesellschaft ist auch männlich: man soll nicht vergessen, dass erst seit 1944 die Französinnen das Wahlrecht haben. Die Frauen haben nicht so viele Chancen wie die Männer. Eine Frau verdient nämlich weniger als ein Mann für die selbe Arbeit in der selben Firma.

Außerdem ist in den meisten Familie der Vater für die Fakten, die Mutter für Gefühle zuständig. Jungen und Mädchen wählen verschiedene Fächer. Die Mädchen bevorzugen medizinische und soziale Studien oder ein Sprachstudium während eher die Jungen Mechanik oder Informatik wählen

Kollektivismus (1 Punkt) versus Individualismus (100 Punkte): 65-70 Punkte

Zwar sind Familienwerte sehr wichtig in Frankreich, aber in der Gesellschaft herrscht der Individualismus vor. Um in der Gesellschaft voranzukommen, kümmert sich nämlich jeder zuerst um seinen eigenen Erfolg. Es gibt einen starken Wettkampf zwischen Menschen, um eine gute Stellung zu bekommen. Jeder hat ein Recht auf seine Privatsphäre und die Macht wird von den Wählern ausgeübt. Es zeigt den individualistischen Hang unserer Gesellschaft. Gleichwohl lernen wir während der Studien, in einer Gemeinschaft zu arbeiten und mit anderen Menschen zu kommunizieren. Und die französische Gesellschaft ist nicht ganz so individualistisch wie zum Beispiel jene der USA. Franzosen besitzen soziale Errungenschaften, die ein Zeichen des Kollektivismus sind.
04
Marie Briere
Alice Koechlin

Individualismus: 80 Punkte :

Wir glauben, dass unsere Gesellschaft mehr "ich" als "wir" denkt. Die Zeitungen zeigen, wie man sich im Leben persönlich entfalten kann. Alles wird gemacht, um den persönlichen Wert zu entfalten. Zum Beispiel streiten sich die Politiker einer Partei sehr oft nur, um gewählt zu sein. Dafür machen sie irgend etwas Unsinniges. Das beweist, dass wir in einer individuellen Welt leben.

Dagegen stimmen die Völker mit einigen Symbole überein (Gewohnheiten, Traditionen, usw), auf die eine Nation aufbaut. Wenn diese Symbolen in Vergessenheit, stirbt die Nation mit ihnen. Wir brauchen schliesslich Kollektivismus, um die Gesellschaft am Leben zu erhalten.

Feminität: 30 Punkte :

Unserer Meinung nach ist die französische Gesellschaft maskulinisch. Die Rolle der Frauen hat sich nicht überall seit 30 Jahren verändert: Die Löhne sind immer noch verschieden, auch eine Frau, die gute Diplome hat, verdient ca. 20% weniger als ein Mann, der die gleiche Arbeit macht. Die Mentalitäten haben sich nicht total geändert, da noch keine richtige Parität existiert: man sieht nicht sehr viele Frauen die Ingenieurin, Politikerin, Chefin oder Generaldirektorin sind. Es gibt mehr als früher, aber man muss noch etwas warten, bis man Frauen überall in der gleichen Lage wie die Männer sehen kann.
05
Christophe Bultel
Remi Darricau
16.11. 14 Uhr 36: nach dem Kurs!!

Wir werden eine gemeinsame Antwort vorschlagen, denn unsere Erfahrung und unsere Meinungen haben uns zu denselben Schlussfolgerungen geführt.

Kollektivismus (55 Punkte) vs Individualismus (45 Punkte)

Wir denken, dass der Mensch von Natur aus ein Gemeinschaftswesen ist. Dieser Gedanke findet seine Begründung darin, dass wir alle eine Familie, Freunde oder einfach nur Kameraden haben. Seit unserem jüngsten Alter sind wir in eine Gemeinschaft eingebunden. Ab 3 Jahren wird man in der Schule angemeldet, dort lernt es, man seine Klassenkameraden und die gegenseitigen Unterschiede zu respektieren. Diese Erziehung bringt uns die Werte des Kollektivismus näher. Je älter man wird, desto mehr kommt man in Kontakt mit der kapitalistischen Welt.

Man ist bestrebt,sich auf Kosten der anderen zu entfalten und persönlichen Erfolg zu erzielen. Dies entspricht dem Gedanken des Philosophen Thomas Hobbes: "Homo homini lupus" ("Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf"). Das Konzept der Gruppen ist sehr wichtig, aber man darf deswegen nicht die Individualität ersticken. Möglich wäre ein gemeinsames Projekt von Individuen, die ein gemeinsames Ziel anstreben.

Maskulinität (49 Punkte) vs Feminität (51 Punkte)

Heutzutage leben wir nicht in einer paritätischen Welt. Trotzdem predigt man die Parität in allen Bereichen. In den Unternehmen sollten die Löhne für beide Geschlechter gleich sein. Die Parität soll in Politik und Sport respektiert werden. Seit einer geraumen Zeit versucht man schon, jedoch ohne Erfolg, eine richtige Parität durchzusetzen. Frauen spielen eine immer wichtigere Rolle in der Politik, immer mehr Frauen werden auf hohe Positionen gewählt. Was den Sport betrifft, beobachtet man seit ein paar Jahren, dass die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und der Frauen immer geringer werden. Vielleicht wird Frankreich nach Deutschland das nächste Land sein, wo eine Frau die höchste politische Rolle einnehmen wird.
06
Pierre Charles
Claire Lâm

Skala A : 80 Punkte

Viele Beispiele zeigen, dass jeder Franzose allein zurechtkommen muss, um seine eigenen Interesse durchzusetzen. Man kann zum Beispiel an die Warteschlange in der Kantine denken : jeder Schüler versucht, die anderen wartenden Personen zu überholen.

Aber man versucht auch, unter Freunden solidarisch zu bleiben, um nicht total allein zu sein. In Frankreich gibt es auch Familien, die ziemlich zersplittert sind. Die Kinder gehen manchmal sehr früh von zu Hause weg, um zu studieren, um ihren ersten Wagen und ihre erste eigene Wohnung zu bekommen. Die Jugendlichen bleiben sehr gern zusammen, und haben nicht immer Respekt vor älteren Leuten.

Skala B : 40 Punkte

Frauen haben weniger Möglichkeiten, um höhere Arbeitsplätze zu finden und verdienen auch weniger Geld als die Männer für die selbe Arbeit

Es gibt mehr Mädchen als Jungen in den Krankenschwesterschulen. Dagegen findet man mehr Männer als Frauen in Beschäftigungen wie zum Beispiel im Ingenieurwesen.

Man kann aber feststellen, dass die französische Kultur trotzdem feministischer ist als andere Kulturen. Die Kulturen, die moslemisch sind, lassen den Frauen weniger Entfaltungsmöglichkeiten.
07
Claire De Bodman
Blandine Robet

Individualismus, Kollektivismus

Wir sind eher zu 75% kollektivistisch. Wir mögen es sehr, mit anderen Personen zusammenzuarbeiten. Außerdem treiben wir gern gemeinsamen Sport (Fußball und Volleyball). Wir haben letztes Jahr in Wohngemeinschaften gelebt und es hat uns wirklich gefallen!! Manchmal mögen wir aber am liebsten ein bisschen allein sein, weil wir uns unsere eigene Meinung bilden müssen. Jedoch ist es wichtig, miteinander darüber zu sprechen!

Maskulinität, Feminität.

Nach dem Text fühlen wir uns glücklicherweise mehr weiblich als männlich (100-0). Unsere Werte sind tatsächlich mehr die Bewahrung der Werte, als materieller Erfolg und Fortkommen. Die Familie ist für uns wichtiger als Geld, wir sind einverstanden damit , dass in der Familie sowohl Vater als auch Mutter für Fakten und Gefühle zuständig sind.

Was die Politik betrifft: wir fühlen uns auch mehr weiblich als männlich, weil wir gerne Kompromisses anstreben anstatt unsere Kraft zu benutzen. Umweltschutz ist auch für uns sehr wichtig.

Zum Schluss denken wir, dass dieser Text sehr stereotyp ist. Alle Männer finden nicht, dass die Kraft eine Lösung ist, trotzdem sind sie männlich.
08
Claire Dhaussy
Lucie Remy

Kollektivismus (1) vs Individualismus (100) : 60

Einerseits basiert die französische Gesellschaft auf dem Kollektivismus: alle Franzosen können von öffentlichen Diensten wie SNCF oder EDF und von sozialen Einrichtungen wie dem Arbeitslosengeld, der DAASS oder der Sozialversicherung profitieren. Außerdem gibt es mehrere kollektive Werte. Zum Beispiel ist die Familie sehr wichtig und wir mögen herzliche Beziehungen mit anderen haben.

Andererseits denken wir, dass die Gesellschaft individualistisch wird. Tatsächlich denken wir zuerst an unseren persönlichen Spaß , zum Beispiel in der Freizeit, und bei unserem beruflichen Erfolg. Außerdem hören wir oft die älteren Leute sagen :"Früher gab es mehr Solidarität. Heute sind die Personen gleichgültiger." Wir leben auch nicht mehr in kleinen Dörfern, in denen man alle Leute kennt. Heute leben wir zum Arbeiten in Städten.

Maskulinität (1) vs Feminität (100): 70

In unserer Gesellschaft, gibt es noch Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Zum Beispiel sind die Gehälter noch nicht dieselben und einige Arbeiten sind sehr geschlechtsspezifisch ausgerichtet, wie Schneiderin für die Frauen oder Maurer für die Männer. Trotzdem gibt es viele Frauenbewegungen wie "Ni putes, ni soumises" (weder Nutte, noch unterwürfig) , die die Stellung der Frau verteidigen.

Unserer Meinung nach verbessert sich die Situation: Frauen können studieren, was sie wollen. Außerdem gibt es mehrere Frauen, die eine wichtige Stellung inne haben, wie zum Beispiel Laurence Parisot, die Präsidentin des Arbeitgeberverbandes ist. Außerdem wurde ein Gesetz für die Gleichstellung der Frauen und der Männer verabschiedet.
09
Emilie Guinot
Elodie Navarro

Kollektivismus versus Individualismus

Für die Arbeit : 90 Punkte
Die Menschen sind sehr individualistisch in der Arbeit. Man will immer die beste Stelle und die beste Beförderung. Man möchte die erste Stelle ergreifen und den Anderen keinen Platz lasen. Für nationale Ideen : 50 Punkte In Frankreich haben wir Rentenkassen und eine Sozialversicherung, die im Bereich Kollektivismus liegen. Aber wir haben auch Dienste, die für den Individualismus gelten, wie das Recht auf Eigentum. Für Familien und die kleinen Gemeinschaften : 30 Punkte Selbst wenn wir oft individualistisch sind, haben wir eher einen kollektiven Geist, was die nahen Verwandtschaft betrifft. In die Familie denken wir "wir" und nicht "ich".

Feminität versus Maskulinität

Ich denke, dass wir zugeben müssen, dass die Stellung der Frau im letzten Jahrhundert viel besser geworden ist. Aber bis zur Gleichstellung ist es noch weit. Unsere Gesellschaft wird überwiegend von Männern regiert. Sie nehmen die höchsten Stellen (Generaldirektor, Präsident...) ein. In der gleichen Position und mit gleicher Kompetenz verdient eine Frau weniger als ein Mann.

Hinzu kommt, dass die Hausarbeiten überwiegen von Frauen gemacht werden. Noch müssen sie arbeiten, um sich um die Kinder und das Haus zu kümmern. Es ist nicht leicht, all das zu machen !
10
Morgane Jaeger
Emilie Léone

Kollektivismus versus Individualismus : 70 Punkte

Die französische Gesellschaft ist sehr individualistisch. Die individuellen Interessen dominieren vor den kollektiven Interessen. Jeder hat seine eigene Privatsphäre und kümmert sich nicht um die anderen Leute.

Jedoch kann die Gesellschaft auch kollektivistisch sein. Wenn es zum Beispiel eine Naturkatastrophe gibt, werden Ärzte, Lebensmittel und Medikamente für die anderen Länder bereitgestellt.

Maskulinität versus Feminität : 40 Punkte

In unserer Gesellschaft gibt es Fortschritte im Bereich der Gleichstellung von Frauen und Männern. Selbst wenn Frauen mehr Rechte als zuvor haben, machen sie nach wie vor viele unliebsame Arbeiten wie Essen zubereiten, Betten abziehen oder putzen. Es gibt auch noch Diskriminierung in der Politik oder in der Arbeitswelt. Man findet weniger Frauen in Regierungen, und Arbeitslöhne sind insgesamt niedriger. Und außerdem ist der Vater noch immer das Familienoberhaupt.
11
Alexandre Minso
Emeline Mongellaz
21.11. 22 Uhr 20: nach dem Kurs!!

Kollektivismus (1 Punkt) versus Individualismus (100 Punkte) : 75

Wir denken, dass die Familie in Frankreich sehr wichtig sind. Aber es reicht nicht aus einfach zu sagen, dass Kollektivismus mehr in der Gesellschaft anwesend ist. Menschen ziehen zuallererst ihr Privatsleben vor. Sie denken an ihre eigen Probleme.

Jeder möchte die beste Stelle, das bestes Gehalt. Arbeit und Laufbahn gehen allem voran. Die Anderen kommen erst an zweiter Stelle. Das wichtigste ist, dass wir in einer liberalen Gesellschaft leben, die das Individuum über alles stellt. Die Gesetz lassen nämlich dem Individuum einen großen Freiraum.

Dennoch dürfen wir nicht zu radikal sein. Die Familie existiert und es ist eine Tradition, dass sich jede Familie von Zeit zu Zeit versammelt. Außerdem mögen die Franzosen Mannschaftsspiele. Der Sport macht es möglich, dass sich ein Volk zusammenfindet.

Maskulinität(1 Punkt) versus Feminität (100 Punkte) : 35-40

Heute wird die Gesellschaft mehr und mehr paritätisch. Früher lebten Franzosen in einer maskulin geprägten Gesellschaft. Deshalb geht die Entwicklung ziemlich schleichend voran. Die Männer hatten die politische Macht, sie gingen zur Arbeit, während die Frauen fast alle zu Hause blieben, um die Kinder zu erziehen. Heute hat sich das sehr verändert. Aber diese Mentalität ist Schuld an der Diskriminierung im Berufsleben.

Man sollte noch die Anzahl von Frauen in der Politik, dem Ingenieurwesen und auf den Chefetagen verbessern, weil in vielen verantwortlichen Positionen die Männer noch immer Angst haben, dass die Frauen die Macht übernehmen.
Allerdings kann man feststellen, dass sich die Mentalitäten in den europäischen Ländern ändern. Zum Beispiel ist in Deutschland eine Frau, Angela Merkel, Kanzlerin und in Frankreich könnte Segolène Royal die erste Staatspräsidentin werden.
12
Quentin Sauvagnat
Romain Seigneuret

Kollektivismus (40 Punkte) vs Individualismus (60 Punkte)

Die Beziehung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern wird an moralischen Maßstäben gemessen, ähnlich einer familiären Bindung.

Arbeitslosigkeit ist ein wichtiges Problem in vielen Ländern der EU. Diesbezüglich können wir sehen, dass es schwer ist, sie mit einer familiären Bindung zu vergleichen. Zum Beispiel hört man sehr viel über Fremdenfeindlichkeit in diesem Bereich. Es ist unsinnig, einen Mensch nicht einstellen zu wollen, nur weil er einen ausländischen Namen trägt.

Maskulinität (50 Punkte) vs Feminität (50 Punkte)

Jungen und Mädchen wählen verschiedene Fächer.

In der Tat stellt man oft fest, dass Mädchen eher soziale Fächer oder Bereiche für ihr Studium wählen, während Jungen sich mehr für wissenschaftliche Bereiche oder handwerkliche Berufe interessieren. Das sind vielleicht Vorurteile, aber man findet nicht viele Junge, die davon träumen, Hebamme zu werden.


Kollektivismus (20 Punkte) versus Individualismus (80 Punkte)

Werte : Die Identität liegt im Individuum begründet, die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist ein Vertrag, der sich auf gegenseitigen Nutzen gründen soll.

Bei mir hat die Familie keinen großer Wert, ich bin in einem engen Verwandtenkreis aufgewachsen (also mit Eltern, Brüdern und Großeltern) und kenne den Rest meiner Familie fast nicht, oder nur sehr wenig. Ich habe auch nicht das Gefühl, zu irgendeiner Gruppe zu gehören, nicht einmal zu der der Franzosen oder Lyonern (oder was weiß ich). Ich verachte solche Zugehörigkeitsgefühle, insofern sie oft zu Hass oder Misstrauen anderer Gruppen führen. Ich bin aber nicht der Meinung, dass "seine Meinung offen auszusprechen Kennzeichen eines aufrichtigen Menschen" ist.

Ganz im Gegenteil, das Schweigen ist oft viel besser, sowohl für die Gruppe, als auch für sich selbst. Man muss auch nicht unbedingt immer nur an sich selbst denken, sondern sich überlegen, dass auf der Erde 6 Milliarden Menschen leben, deren gegenseitiger Willen oft miteinander unvereinbar sind.

Weiblich (30 Punkte) gegen Männlich (70 Punkte)

Werte : Versagen in der Schule ist eine Katastrophe, Jungen sollen zurückschlagen, wenn sie angegriffen werden, in der Familie sind sowohl Mutter als auch Vater für Fakten und Gefühle zuständig.

Lohnunterschiede zwischen Männer und Frauen sind nicht begründet und dürften nicht zugelassen werden, sowie die Tatsache, dass eine Frau eine Stelle nicht bekommt, weil sie eben eine Frau ist. Das heißt aber nicht, dass man unbedingt versuchen sollte, immer die gleiche Anzahl von Frauen und Männern zu haben, einfach weil das oft nicht möglich ist. Frauen interessieren sich nämlich nicht für dieselben Berufe wie Männer umgekehrt.

Ich bin ein Junge und habe daher nicht dieselben Gesichtspunkt wie eine Frau, und zwar habe ich eine männliche, wie in der Tabelle beschrieben (aber glücklicherweise nicht ganz). Die Erziehung ist auch oft so, dass Jungen an Weihnachten ein Fahrrad, Lego, ein Spiel-Auto oder Spielzeugwaffen bekommen, während Mädchen eher Puppen und Puppengeschirr als Geschenk erhalten. Jeder wird so erzogen, dass er in der Zukunft eine gewissen Rolle spielt, und zwar als Mann oder als Frau. Dass heißt aber nicht, dass er/sie nicht wie sie/er denken kann.

 

2002-10 insa de lyon (bm)   actualisé le  18.03.2010