retour
GRoupe ALlemand


email-Projekt:    Startseite |   Woche 01 | Woche 02 | Woche 03 | Woche 04 | Woche 05 | Woche 06 | Woche 07 | Woche 08 | Woche 09 |

internet-links Dresden:   Projektbeschreibung  | Kursbuch  | Projektseite Dresden  | moodle Dresden

Aufgabe 02 (11.10.)

KULTURKONFLIKTE

Bitte lesen Sie die Studentenberichte von Catherine Wittmann und Malika Lachambre und überlegen Sie:
An welchen Punkten treten in den beiden Berichten "kulturell bedingte" Konflikte auf und warum?
Sind diese Konflikte vermeidbar?

Schicken Sie Ihre Antwort dieses Mal an mich:
 mader@insa-lyon.fr


AMATE Gwendoline

Erstens gibt es ein Problem mit der Doppelbürgerschaft und all den Verwaltungspapieren , ich denke zum Beispiel an das Ausfüllen von Formularen. Man könnte das auf europäischer Ebene vereinheitlichen, so wie die Strassenschilder .

Das politische System unterscheidet sich auch sehr von dem französischen, aber Landespolitik ist ein nationales Problem und kein europäisches.

Hingegen ist die Wirtschaft eine europäische Angelegenheit, der Euro hat das Problem der unterschiedlichen Währungen gelöst.

Deutschland, ein Land, das sehr auf Sauberkeit achtet, befürchtet zur Zeit, dass die Riderwahnseuche aus Frankreich einfällt.

Ich finde es schön, dass europäische Umweltgesetze verabschiedet wurden. Deutschland ist nämlich stark in diesem Bereich. (es gibt viele Fahrradwege, der Müll wird getrennt, etc).

Manche anderen Themen werden in den zwei Texten behandelt, aber es handelt sich dabei nur Unterschiede zwischen den beiden Ländern und nicht um wirkliche Konflikte.

BEAUMONT Thomas
28.10.
siehe auch Pierre Veyrat

der Studentenbericht von Malika Lachambre :

Es gibt ein Problem in Frankreich mit dem Fahrrad. Die Leute haben keine Infrastruktur. Die Autofahrer haben keine Vertrautheit mit den Radfahrern. Also ist es gefährlich für die Radfahrer.

In Deutschland gibt es seit der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts Radfahrwege. Es sieht also wie ein « Paradies » für Franzosen aus.

Wenn die Franzosen nach Deutschland kommen, ist es angenehm.

Aber wenn die Deutschen nach Frankreich kommen, ist es schwieriger. Sie möchten radfahren, aber sie können nicht. Es gibt zu viele Autos, keine Radfahrwege. Die Autofahrer sind nicht rücksichtsvoll. Es ist schwer, sich umzustellen. Diese Konflikte sind nicht vermeidbar. Die Deutschen müssen die Unterschiede annehmen. Die französischen Städte werden wie die deutschen Städte. Aber das dauert noch.
BONNARD Valentin
24.10. 20Uhr 22

Die Konflikte sind wahrscheinlich kulturbedingt: Der Lebensweise ist ziemlich verschieden zwischen Deutschen und Franzosen: Franzosen sind dafür bekannt, eine wichtige Lebensart (was heist das??)zu haben, obwohl dies der zweite Text überhaupt nicht betont.

Die Hauptaussage dieses Textes ist nämlich, dass Franzosen (Radfahrer aber insbesondere Autofahrer) überhaupt nicht auf der Straße artig und vorsichtig sind. In Deutschland sind die Einrichtungen für Radfahrer bedeutender als in Frankreich und Radfahrer und Autofahrer respektieren sich gegenseitig.

Deutsche kritisieren uns, weil wir zu anspruchsvoll sind (die Lebensart, dad Essen, usw.) Die Gastronomie ist nämlich auch ein kultureller Konflikt: Franzosen, die dafür bekannt sind, viel, gut und geziert zu essen, lachen über Deutsche, die wenig und ziemlich einfallslos essen.

Alle kulturellen Konflikte sind normal: zwei Kulturen sind notwendigerweise verschieden, weil sie nicht dieselbe Geschichte und die selbe Vergangenheit haben. Die Mitglieder einen Gruppe sind oft ihrer Kultur verbunden und sie akzeptieren nicht die Kultur der Nachbarn.

Wenn jeder ein bisschen tolerant wäre, wäre es aber möglich, mit jeder Kultur zu leben und das würde sehr bereichernd sein. Um diese Konflikte zu vermeiden, sollte jeder andere Kulturen beobachten und versuchen, sie zu verstehen.

BRIERE Marie

Liest man diese zwei Berichte, entdeckt man, dass verschiedene Kulturkonfliktformen existieren. Zuerst gibt es natürlich die Sprachbarriere, die immer die Menschen trennt. Das junge deutsch-französische Mädchen hat den Eindruck, sich in Frankreich wohler zu fühlen.

Mit Fremdsprachen assoziiert man oft fremde Denkweisen. Es ist also schwer das zu verstecken, auch wenn man sehr gut spricht: mit dem Akzent bekennt man seine Nationalität und man denkt sofort: aha, ein Ausländer!

Dann erkennt man einige Stereotype in den zwei Texten: Das französische Verhalten, sich immer gut vor den Leuten auf der Straße zu festhalten (???), und das deutsche Denken: "die Franzosen sind ja gar nicht spontan!". Diese zwei Elemente sind für mich nur Urteile und bedeuten fast nichts, und sind nicht immer fundiert. Menschen möchten immer Unterschiede zwischen den Fremden und sich finden, um sagen zu können: Guck mal, wie sie sind, wir nicht gar nicht gleich... Im Kopf ist es schwer, diese Reaktion zu ändern.

Dann gibt es unterschiedliche Normen, die den Umzug ins Ausland nicht erleichtern. In Europa wird vieles gemacht, um die Europäer einander näher zu bringen. Aber das ist noch längst nicht perfekt... Das deutsche-französische Mädchen erzählt nämlich von ihren Schwierigkeiten beim Umzug. Für mich wäre es leicht, damit umzugehen, deswegen war ich ja erstaunt, alle diese Unterschiede zu entdecken.

Es hat für mich mit der Entwicklung zu tun: Das zweite Mädchen spricht über die verschiedenen Entwicklungen des Radfahrens in Frankreich und in Deutschland, tatsächlich zeigt mir das, dass die beiden Länder nicht gleich schwenken. Zum Schluss würde ich sagen, dass Kulturkonflikte manchmal nur Unsinn, und manchmal fundiert sind: es gibt sicher Unterschiede zwischen zwei Völkern, aber Stereotype wurden erfunden, um immer wieder viele Unterschiede zu finden.

BULTEL Christophe

Die Autorin ist 23 Jahre alt. Sie ist Deutsche und Französin, weil ihr Vater Deutscher ist und ihre Mutter aus Frankreich kommt. Ihre Eltern haben sie in den beiden Kulturen erzogen. Sie hat zum Beispiel das AbiBac gemacht.

Sie kennt also die zwei Lebensarten und die Stereotypen der beiden Kulturen. Die Franzosen sind zu streng, während die Deutschen zu viel auf die Qualität achten.

Seit sie klein ist, hat sie immer sehr nah an der Grenze gelebt. Zuerst in Frankreich, danach auf der andere Seite, in Deutschland.

Es scheint, als ob die Leute noch immer an die Kriegszeit denken, oder besser gesagt, dass es noch Spuren davon gibt. Diese Trennung zwischen den beiden Ländern wäre vielleicht ein bisschen geringer, wenn die beiden Länder nicht so viele Kriege gegeneinander geführt hätten.

Heute hilft Europa, dieses gemeinsame Erbe zu verändern. Dinge, die unwichtig erscheinen, können sehr viel ändern. Der Euro zum Beispiel. Die Leute kaufen mehr im anderen Land ein und kommen sich so näher.

In dem zweiten Text handelt es sich um Radgewohnheiten. Die Erzählerin zeigt die Unterschiede auf, die es zwischen Freiburg und Montbéliard gibt, was das Fahrrad betrifft. Man lernt, dass die Stadt Freiburg das Radwegenetz sehr gut entwickelt hat. Man kann überall und an jeder Zeit ohne Angst in der Stadt Fahrrad fahren. In Montbéliard steht die Stadt schon, deshalb ist es schwierig, jetzt Radwege zu bauen. Es wird lange dauern und bestimmt viel Geld kosten, bis es fertig ist. Der Text zeigt also, dass man in Deutschland früher verstanden hat, dass Fahrrad fahren eine gute Sache ist. Man verschmutzt die Umwelt nicht so viel und man treibt gleichzeitig Sport.

Diese zwei Texte zeigen alle beide, dass man ein bisschen mehr zu unseren Nachbarn gucken und nicht einfach denken sollte, das man allein die besten Ideen hat.

CHARLES Pierre

Während des Lesens der beiden Studienarbeiten sind mir viele Kulturkonflikte aufgefallen.

Es gibt viel Unverständnis der französischen Lebensart gegenüber von Seiten der Deutschen, die anders leben und diese nicht verstehen. Warum sollten die Deutschen wie wir leben? Ich finde die Frage der Lebensart ein bisschen fruchtlos. Warum sollen wir gut aussehen, obwohl wir das nicht für nötig halten? Ich glaube, dass dieses Unverständnis noch lange existieren wird...

Andererseits verstehen aber die Franzosen nicht, warum die Deutschen lieber einen schönen Wagen fahren möchten, anstatt sich ein schönes Haus zu kaufen. Die Deutschen möchten lieber Geld sparen, um zu reisen, während sich die Franzosen am liebsten ein Haus und gutes Essen kaufen. Ich finde, dass diese Unterschiede nicht ausschließlich zwischen Frankreich und Deutschland existieren, sondern zwischen Menschen, die reisen möchten, und Menschen, die nicht viel reisen möchten. Es gibt also in Frankreich Menschen, die für eine Reise sparen, und es gibt auch Deutsche, die ein schönes Haus haben möchten.

Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen den Franzosen und den Deutschen, aber das ist kein Unverständnis, sondern Eifersucht. Die Franzosen finden, dass die Deutschen sehr umweltbewusst sind, und sie sind eifersüchtig, weil sie nicht genauso eifrig sind. Diese «&xnbsp;Konflikte&xnbsp;» werden hoffentlich bald nicht mehr existieren, was dann zwei Vorteile hätte: keine Umweltkonflikte mehr zwischen Franzosen und Deutschen, und Fortschritte im Bereich der Umwelt.

DARRICAU Remi

Ich werde nicht über Konflikte zwischen den Kulturen, sondern im Gegenteil von ihren Unterschieden sprechen, die den Reichtum der Reisen ins Ausland ausmachen. In den zwei Texten stellen uns die zwei jungen Frauen ihre Vorstellungen zu zwei unterschiedlichen Themen dar: die Kultur und das Fahrrad. In beiden Fällen haben die Erzählerinnen die deutsche und die französische Seite des Themas abgedeckt und erklären uns deren Unterschiede.

Zuerst werde ich den ersten Text zur Sprache bringen. Catherine Wittmann erklärt uns die Unterschiede zwischen der deutschen und französischen Kultur, ihre Vorurteile und ihre Gewohnheiten. Es gibt keine wirklichen Konflikte, sondern einfach nur Unterschiede, die die Fremden zum Lachen bringen, denn sie sind nicht daran gewöhnt.

Im zweiten Text erklärt uns Malika Lachambre die Schwierigkeiten, die das Fahrrad kennt, um sich in Frankreich im Stadtgebiet einzurichten, während in Deutschland und insbesondere in Freiburg dieses alternative Verkehrsmittel sehr entwickelt wird. Erneut handelt es sich nicht um einen Konflikts, sondern um das Ergebnis einer vor etwa dreißig Jahren getroffenen Wahl , die heute zu schweren Folgen für die Radpraxis in Frankreich führt im Gegensatz zu Deutschland.

In den zwei Fällen können sich diese Unterschiede ausgleichen, wenn beide von ihren Nachbarn lernen und sie nicht ablehnen. Erst wenn sich für alle Kulturen interessiert kann man die beste Auswahl treffen, anstatt sich in seinem Land zu isolieren, indem man sich einredet, wir seien die einzigen, die eine gute Auswahl treffen. Öffnen wir unseren Geist!

DE BODMAN Claire
24.10. 23Uhr 15

Der Text von Catherine Wittmans Text (über ihre französisch-deutsches Leben) zeigt uns einige kulturelle Unterschiede, Beispiele von Stereotypen usw zwischen den beiden Ländern. Die verschiedenen Verhaltensweisen können manchmal konfliktuelle Beziehungen nach sich ziehen. Zum Beispiel erklärt sie, wie viele Franzosen sich in einem deutschen grenznahen Schwimmbad amüsieren. Einige Deutsche ärgern sich,weil sie nur französisch hören, obwohl sie in Deutschland sind. Wahrscheinlich betrachten sie es wie eine Gefahr für ihre Identität. Sie fühlen sich verloren. Um diese Art von Konflikten zu vermeiden, müssten diese Franzose etwas respektvoller sein.

Außerdem ist die Grenze nicht mehr so wie früher. Sie ist offen. Es ist für manche Deutsche möglich, ein Haus in Frankreich zu kaufen. Einige Franzosen (sicherlich ältere Leute) können darüber erschreckt sein. Diese Leute haben vielleicht noch den Krieg und das aggressive Verhalten der Besetzter in Erinnerung. Man kann nicht verbieten, dass Deutsche in Frankreich leben. Die Lösung, dass es keine Konflikte mehr gibt, ist, auf die anderen zuzugehen und keine Angst mehr zu haben.

Im zweiten Text(Malika Lachambre, gibt es keine Konfliktpunkte, sondern nur viele Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland bezüglich des Fahrrades. In Frankreich sind wir wirklich in der Politik, der Organisation und der Mentalität hintendran. Deutschland löst das Verkehrsproblem und stellt sich um: man setzt auf das Fahrrad. Heute gibt es viele Fahrradstrassen und viele Radwege, die gut organisiert sind.

Im Gegensatz dazu war in Frankreich der erste Lösungsweg, neue Ringstraßen zu bauen. Aber heute hat sich die Politik geändert. Die Städte müssen das Rad akzeptieren. Deshalb gibt es heute neue Anlagen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Es gibt mehr und mehr Rad vereine. Aber die Franzosen sind nicht diszipliniert: die Autofahrer passen nicht auf und die Radfahrer sind wirklich gefährlich für die Fußgänger und die Autofahrer. In Deutschland herrscht ein größerer Respekt für diese neuen Verkehrsmittel.

DHAUSSY Claire

Kulturell bedingte Konflikte treten an mehreren Stellen auf.

Zuerst gibt es Konflikte mit der Sprache. Tatsächlich gibt es oft Verständnisschwierigkeiten, wenn man in ein fremdes Land geht. Zum Beispiel erklärt in einem der beiden Berichte das Mädchen, das gleichzeitig Deutsche und Französin ist, dass es sich bei den deutschen Freunden ihres Vaters nicht so wohl fühlt wegen des Sprachproblems. Außerdem hat es Schwierigkeiten wegen der Sprachmischungen : Französisch, Hochdeutsch, Schwäbisch und Elsäßisch, die eigenartig seltsamen Sätze wie z.B " Tu peux me passer un Stück de pain ? " (Kannst du mir ein Stück Brot geben?) sind. Diese Konflikte sind nicht vermeidbar, sie bestehen immer.

Dann gibt es Stereotype. Sie helfen, kulturelle Informationen zu verinnerlichen und zu systematisieren. Es gibt mehrere Beispiele in den Berichten. Zum Beispiel sagt ein Mädchen, dass die Deutschen finden, die Franzosen seien sehr stolz auf ihre Kultur, ihr Essen und ihre Sprache. Zum Beispiel verstehen wir nicht das traditionelle "Vesper" um 18 Uhr, es erscheint uns komisch. Die Franzosen denken, dass die Deutschen kein Benehmen in Geschäften haben, sie nehmen sich nie Zeit und sind immer gestresst. Diese Stereotypen kann man vermeiden. Zum Beispiel sind die Schuleaustäusche wichtig, damit die Kinder ein wirkliches Bild eines anderen Landes und deren Einwohner bekommen.

Schließlich gibt es auch administrative Probleme, so z.B. die Schwierigkeiten bei der Anmeldung des Fahrzeuges, wenn ein Franzose ein Auto in Deutschland kauft. Es gibt auch andere Normen für Elektroapparate, andere Gesetze für die Fahrräder im Stadtzentrum beispielsweise. Um diese Konflikte zu vermeiden, müssen Deutschland und Frankreich zusammen arbeiten, um gemeinsame Initiative zu gründen.

GUINOT Emilie

?

JAEGER Morgane
24.10. 21Uhr 39

Wir haben den Text von Catherine Wittmann und von Malika Lachambre gelesen, und wir können jetzt auf die Fragen antworten. Ich (Morgane) war erstaunt, dass sie von Wissembourg spricht, weil ich diese Stadt gut kenne. Ich war angenehm überrascht, wie sie diese Stadt beschreibt.

Die Frage ist:"An welchen Punkten treten in den beiden Berichten "kulturell bedingte" Konflikte auf und warum? Sind diese Konflikte vermeidbar?"

Von der französischen Seite aus gibt es viele Vorwürfe, die den Deutschen gemacht wird. Die Franzosen finden zunächst, dass den Deutschen eine gewisse Lebensart fehlt. Sie geben viele Beispiele:

  • Deutsche sind in den Geschäften stets in Eile.
  • Deutsche treten auf die Straße, um kleine Gruppe nicht zu stören, wenn diese nebeneinander spazieren.
  • an die Grenze strengen sich die Deutschen nicht an, französisch zu sprechen.
  • Deutsche glauben, dass wenn sie reich sind, können sie sich alles erlauben. Die Franzose haben das in den Läden bemerkt.

Die Franzosen glauben auch, dass sie eine bessere Esskultur haben als die Deutschen . Es ist das Gleiche mit der Küche und den Weinen. Sie rügen auch die Deutschen, nicht genug Geld für das Essen auszugeben.

Darauf antworten die Deutschen, dass die Franzose nicht spontan genug seien, und dass sie sich Urlaub leisten können, weil das sie sparen,und nicht so viel Geld fürs Essen aufwenden. Sie weisen auch darauf hin, dass sie einen technologischen Vorsprung vor den Franzosen haben, und dass sie besser auf die Umwelt achten als die Franzosen.

Die Franzosen haben den Straßenbau vorangetrieben, während die Deutschen andere Lösung wie das Radfahren entdecken, um die Verschmutzung und die Staus zu verringern. Die Franzosen beginnen jetzt auch, Radwege einzurichten.

Franzosen und Deutsche haben unterschiedliche Lösungen, weil sie eine andere Mentalität haben. Die Deutsche passen auf die Umwelt auf. Sie verzichten auf das Auto für das Wohl von Allen. Vielleicht sind die Franzosen fauler...

Alle diese Konflikte sind vermeidbar . In der Tat gibt es ein einfaches Verhalten, das diese Sorte von Streit fernhält. Die Menschen müssen sich nicht an Stereotype halten. Manchmal ist etwas an den Stereotype wahr, aber das betrifft nicht die Einzelperson. Man muss sie als einen ersten Eindruck ansehen, und man soll versuchen, die Fremden kennen zu lernen. Dafür muss man ein Land kennenlernen, und das braucht Zeit. Wir müssen uns immer daran erinnern, dass wir eine Person nicht kennen können, solange wir sie nicht getroffen haben.

KOECHLIN Alice
24.10. 20Uhr 25

Catherine Wittman hat Schwierigkeiten mit ihrer Identität. Sie weiss nicht, ob sie Deutsche oder Französin ist. Sie schreibt, dass sie beides ist. Sie bedauert, dass es so schwer ist, ein Formular auszufüllen, wenn man zwei Nationalitäten hat ! Zum Beispiel gibt es nicht genug Platz, um eine Telefonnummer einzutragen....

Die anderen wissen auch nicht, ob sie Deutsche oder Französin ist, und oft hat sie keine Zeit, zu erklären, dass ihr Vater Deutscher ist, dass ihre Mutter Französin, dass sie in Frankreich und in Deutschland gelebt, und dass sie in Frankreich studiert hat. Sie will sich nicht entscheiden, und behauptet, dass sie das nicht kümmert.

Malika Lachambre vergleicht die französische und die deutsche Kultur. Sie nennt als ein Beispiel das Radfahren. Räder werden in Frankreich nie oder kaum benutzt.

Aber in Deutschland ist es das Gegenteil ! In Freiburg im Breisgau gibt es sehr viele Radwege, viele Menschen benutzen ihr Rad, um sich damit fortzubewegen. Es verschmutzt nicht die Umwelt, aber es ist (in Frankreich) ein bisschen gefährlich, weil die Autofahrer nie auf die Radfahrer achtgeben.

Ich glaube, dass diese Konflikte unvermeidbar sind, weil es viele Unterschiede zwischen den beiden Kulturen gibt. Mit dem vereinten Europa kann es sich vielleicht ändern, aber es ist ein sehr langer Weg. Catherine wird vielleicht noch oft für eine Ausländerin gehalten : das ist nicht einfach !

LÂM Claire

Die Berichte erwähnen "kulturelle" Unterschiede oder "Kulturkonflikte" zwischen Deutschland und Frankreich. Diese betreffen eher das alltägliche Leben der Leute.

Die Gastronomie wird noch einmal als Beispiel für die französischen Kulturstandards gegeben. Während viele Franzosen oft akzeptieren, Geld für ein gutes Essen auszugeben, benutzen die Deutschen ihr Geld lieber für Reisen oder andere Freizeitbeschäftigungen.

Die Deutschen sind dann viel mehr als die Franzosen an das Sortieren des Mülls gewöhnt. Das städtische Radfahren ist auch mehr in Deutschland als in Frankreich entwickelt und als Lebensgewonheit akzeptiert.

Die Deutschen und die Franzosen sind außerdem manchmal mehr oder weniger erkennbar durch ihr Aussehen und ihre Kleidung, wie Catherine Wittmann es in ihrem Bericht zu verstehen gibt.

Schließlich spielt die Sprache eine wichtige Rolle. Sie entspricht einem wesentlichen Kriterium in der Definition der Angehörigkeit an eine bestimmte Kultur und kann auf der anderen Seite ein Hindernis sein, um sich leicht in eine Kultur zu integrieren, wenn man die Sprache versteht.

Ein Teil von diesen "kulturellen" Unterschieden erklären sich tatsächlich aus der Verschiedenheit der Traditionen und der Geschichten Frankreichs einerseits und Deutschlands andererseits. Man kann zum Beispiel an die Essgewohnheiten oder an die Sprache denken.

Andere "Kulturkonflikte" kommen aber auch teilweise von den Unterschieden der politischen Prioritäten der Länder. Zum Beispiel hat sich die deutsche Regierung bisher mehr als die französische darum bemüht, die Umweltprobleme den Menschen bewusst zu machen. Deshalb sind das Sortieren des Mülls und das städtische Radfahren mehr in den deutschen Gewohnheiten verankert. Diese Kulturkonflikte könnten also in diesem Fall vielleicht vermeidbar sein, wenn Frankreich und Deutschland die selbe Politik führen. Aber kann man dann von Kulturkonflikten sprechen?

Sind Kulturkonflikte also vermeidbar? Man kann zumindest antworten, dass Kulturkonflikte manchmal mehr mit Vorurteilen als mit sinnvollen Meinungen zu tun haben (Vorurteile über das Aussehen...)

LÉONE Emilie
voire Morgane Jaeger
MINSO Alexandre
voir Emeline Mongellaz
MONGELLAZ Emeline
24.10. 23Uhr 05

Als wir in Deutschland gewesen sind, haben wir viele erstaunlichen Sachen endeckt. Zum Beispiel blieben wir immer unter Fransosen, da die Reise von der Schule aus organisiert wurde. Infoldgedessen ist die deutsche Sprache eine Hemmschwelle und hältet die Menschen ab,sich zu treffen.

Es stimmt, dass es Unterschiede in der Lebensqualität gibt. Jedoch können wir nicht sagen, dass es eine grose Kluft zwischen den Deutschen und den Fransosen gibt. Das heisst, dass diese zwei Landen entwickelt sind. Wir haben eine ähnliche Kultur und Geschichte, wir leben in einer Demokratie und grenzen aneinander.

Ausserdem waren wir überracht, weil die Deutschen umweltfreundlicher als die Franzosen sind. Es gibt mehr Windräder, viele Leute benutzen das Fahrrad.

Wir sind in keinem anderen Land gewesen, daher haben wir auch keinen echten Kulturschock erlebt.

Emeline und Alexandre

NAVARRO Elodie

Deutschland und Frankreich sind Nachbarländer, aber viele kleine Sachen sind unterschiedlich zwischen diesen beiden Ländern, selbst wenn einige Dinge nicht mehr unterschiedlich sind (z.B. das Geld, der Euro), wie wir das in den zwei Texten lesen können. Erstens kann die Sprache eine richtige Barriere sein. Dann messen Deutsche und Franzosen manchen Sachen nicht dasselbe Gewicht bei. Frankreich ist für seine Lebensart und seine Kochkunst bekannt, und Deutschland hat Qualitätsprodukte und ist umweltbewusst. Außerdem haben Franzosen und Deutsche unterschiedene Prioritäten für ihre Geldausgaben.

Aber alles das sind kulturelle Unterschiede, keine Konflikte. Die Konflikte kommen aus der unterschiedlichen Mentalitäten, wenn die Leute nicht offen sind. Jede Kultur hat Vorteile und Nachteile.

REMY Lucie
voir Claire de Bodman
ROBET Blandine
24.10. 21Uhr 27

Die beide Studentenberichte handeln von Lebenserfahrungen in Deutschland und Frankreich. Man bemerkt natürlich, dass es Unterschiede zwischen dem Alltag in Deutschland und dem Alltag in Frankreich gibt.

Was mir zuerst aufgefallen ist, ist in dem Studentenbericht von Malika Lachambre. Sie spricht von den Fahrrädern in der Stadt in Deutschland und in Frankreich, und sagt, dass in Deutschland die Radwege sauber und instand gehalten , breit und sicher sind. Sie vergleicht diese mit denen in Frankreich, wo es kein richtiges Radwegnetz gibt, wo die Radwege schmal und gefährlich sind. Sie spricht auch über das Verhalten der Autofahrer gegenüber den Radfahrern. In Frankreich sind sie aggressiv, während sie in Deutschland aufmerksam sind.

In dem anderen Studentenbericht wird von deutschem und französischem Verhalten gesprochen. Die Deutschen scheinen mehr spontan zu sein. Franzosen haben Manieren und eine Esskultur, während die Deutschen gern reisen und die Umwelt schützen. Diese Konflikte wären natürlich vermeidbar, aber es ist immer interessanter, Unterschiede zwischen zwei Ländern zu haben, weil das Lust gibt zu reisen .

Andernfalls hätte es wenig Interesse, ins Ausland zu fahren. Man kann diese Unterschiede als Konflikte bezeichnen, aber meiner Meinung nach handelt es sich mehr um Unterschiede als um Konflikte .

ROUX Pierre-Antoine
24.10. 23Uhr 01

- non corrigé-

In den beiden Berichten treten "kulturell bedingte" Konflikte auf. Ein Konflikt liegt an den französiche-deutschen Grenzen. Frankreich und Deutschland haben sich öfters um Elsaß gestritten. Dieser aktuell französiche Bereich war deutsch. Durch die beiden Berichte habe ich vor allem "kulturelle" Unterschiede zwischen Deustchland und Frankreich gefunden. Eines ist die Gastronomie. Franzosen brauchen viel Zeit zum Essen. Am Abend essen sie mit der Familie. In Deutschland ist die Eßkultur nicht so wichtig. Dieser Unterschied ist nützlich. Es gibt nicht nur ein Lebensweise,die beiden Geselschafften können sich auch voneinander inspirieren lassen. In dem Bericht von Malika Lachambre handelt es sich um die Entwicklung des Rads in Frankreich und Deutschland. Vor 30 Jahren haben die Franzosen entschieden neue Strassen zu bauen. Deutschen haben dies nicht,sie bevorzugten den Bau von Radwegen. Die Ursachen sind, dass die Franzosen kein Lust haben ihren Komfort zu verlieren. Deutschen haben zuerst an die Umwelt gedacht. 30 Jahren später kann man sagen, dass die Deutschen die bessere Wahl getroffen haben. Ihre Lebensweise ist jetzt in grossen Städte angenehmer als in Frankreich.

SAUVAGNAT Quentin

In den zwei Berichten werden meiner Meinung nach keine kulturellen Konflikte erwähnt, sondern nur kulturelle Unterschiede, die manchmal zu Missverständnissen oder Misstrauen des Nachbarn führen können, die ich aber für harmlos und ganz gewöhnlich halten würde.

Es geht vor allem um solche Stereotypen wie "Die Deutschen sind umweltfreundlich", oder "die Franzosen mögen die Gastronomie", die fast unvermeidbar sind, einfach weil nicht jeder die Möglichkeit hat, von sich selbst zu überprüfen, was davon eigentlich stimmt, und auch weil diese Vorurteile manchmal tatsächlich nicht ganz falsch sind.

SEIGNEURET Romain

Die beide PPH zeigen uns die kulturellen Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland und geben ein wichtiges Beispiel: das Rad als Verkehrsmittel.

Tatsächlich ist Frankreich in diesem Bereich der alternativen Verkehrsmittel etwas langsam. Meiner Meinung hat das mit der Mentalität und dem Willen der Menschen zu tun..

Die Autofahrer passen nicht auf die Radfahrer auf und sie kennen oft nicht Radspuren, die für Radfahrer angelegt wurden. Die Autofahrer sind respektlos gegenüber den Radfahrern.

Die Frage stellt sich aber anders. In Freiburg führt die Stadt seit 1973 eine Politik, um den Radsport als Verkehrsmittel zu entwickeln. Und um den Autoverkehr zu senken.

Es gibt einen grossen Unterschiede zwischen unseren beiden Ländern. Das hängt mit der verschiedenen Mentalität zusammen. Man sagt oft, dass sich die Deutschen über die Umweltverschmutzung mehr Gedanken machen als die Franzosen. Sie sehen das ein und sind bereit, weniger Komfort zu haben; darum findet man dort mehr Radfahrer als hier.

Nehmen wir auch das Beispiel der Mülltrennung: die Deutschen haben noch einen Vorsprung vor den Franzosen.

Dies ist eine bewusst Politik. Außerdem macht sich Frankreich wenig Gedanken über diese Aspekte.

Die deutsche Regierung hat in dieser Hinsicht mehr Willen.

Die Erfahrung mit Freiburg (seit 1973) zeigt uns, dass man viel Zeit braucht, um die Mentalität zu ändern. In der Tat findet man auch in Freiburg viele Personen, die ihr Auto nicht aufgeben wollen.

SZEWCZYK Guillaume

?

VEYRAT Pierre
24.10. 22Uhr 16

Zuerst können wir von der Politik sprechen. Catherine spricht vom Rinderwahnsinn als Beispiel, aber es ist das gleiche wie bei anderen politischen oder wirtschaftlichen Problemen.

Und wenn die Grenzen nicht mehr eine Art Mauer wie vorher sind, bestehen sie noch durch bestimmte Ereignisse und in den Köpfen.

Aber es gibt auch soziale Probleme. Ihre Eltern sind Deutsche und Franzosen, wurden aber nicht von den zwei Ländern anerkannt. Das ist inkohärent.

Die Verwaltung ist immer noch sehr problematisch in Frankreich.
Es ist nicht erstaunlich, dass sie schwieriger zwischen 2 Ländern ist.

Thomas Beaumont & Pierre Veyrat

 

2002-10 insa de lyon (bm)   actualisé le  18.03.2010